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Digitale Gefährdungsbeurteilung

Mit SARA Cockpit erstellen Sie digitale Gefährdungsbeurteilungen auf Basis ihres eigenen Gefährdungs- und Maßnahmenkatalogs. Für Routinearbeiten sparen Sie wertvolle Zeit durch die Verwendung von Vorlagen bei gleichbleibender Qualität der Risikobewertung. Digitale Genehmigungen ermöglichen Ihnen die Arbeitsfreigabe auch auf räumliche Distanz und sorgen für einen reibungslosen, digitalisierten Ablauf.

Digitale Gefährdungsbeurteilung

Wartungsarbeiten an komplexen Anlagen haben ein hohes Gefahrenpotential. Als Arbeitgeber müssen Sie gerade bei lebensgefährlichen Prozessen und Arbeitsabläufen durch geeignetes Risikomanagement für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen. Dabei steigen die Anforderungen an die Arbeitssicherheit auch durch die Vielzahl gleichzeitig durchgeführter Arbeiten und mit der Anzahl der beteiligten Personen. Unser elektronisches Risikomanagementsystem SARA Cockpit hilft Ihnen dabei, die notwendigen Risikobewertungen durchzuführen, den Überblick zu behalten und jeden einzelnen Arbeitsschritt so sicher wie nötig zu gestalten.

Gefahrenkatalog

Die Basis für eine zuverlässige Gefährdungsbeurteilung bildet ein mehrstufiger Katalog, in dem alle potentiellen Gefährdungen nach Kategorien und Gruppen gegliedert sind. Diese Gliederung unterscheidet auch nach Gefährdungen, die durch den Arbeitsort, durch die durchgeführte Arbeit oder durch die in der Anlage stattfindenden Prozesse entstehen. Für jede Gefährdung sind jeweils eine Reihe von Maßnahmen zur Risikominderung definiert, die sortiert nach der Qualität der Sicherungsmaßnahme angeboten werden. Der Katalog richtet sich nach Ihren Arbeitssicherheits-Standards und ist individuell auf Ihre Anlage und die bei Ihnen durchgeführten Arbeiten zugeschnitten. So können Sie für jede Arbeit die relevanten Gefahren identifizieren und Schutzmaßnahmen festlegen.

Genehmigung & Freigabe

Vor der Arbeitsfreigabe erfordert die Gefährdungsbeurteilung in Abhängigkeit von der durchgeführten Arbeit und des errechneten Restrisikos unterschiedliche Genehmigungsarten. Das Vier-Augen-Prinzip stellt sicher, dass nicht ein einzelner Mitarbeiter im Alleingang alle Genehmigungen erteilen kann. Erst wenn alle digitalen Genehmigungen erteilt wurden, kann die Arbeit freigegeben und die Arbeitserlaubnis ausgedruckt werden.

Arbeitserlaubnis

Auf dem ausgedruckten Erlaubnisschein werden alle relevanten Informationen zu der anstehenden Arbeit aufgeführt. Neben einer Zusammenfassung der Arbeitsschritte sowie Arbeitsort und -zeit sowie dem Namen der beauftragten Firma werden nur die ausgewählten Gefährdungen und Schutzmaßnahmen aufgelistet. So bleibt der Freigabeschein kurz und übersichtlich. Zusätzliche Abschnitte zu notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen, Gasfreimessungen oder einer Brandwache sind nur bei Bedarf enthalten. Andere Abschnitte wie eine Last Minute Risk Analysis (LMRA) oder Unterschriftenfelder für die Bestätigung einer Einweisung oder Schichtübergabe sind immer enthalten und können an Ihre individuellen Erfordernisse angepasst werden. Piktogramme und farbige Hervorhebungen erleichtern zudem die Übersicht.

Vorlagen

Für wiederkehrende Arbeiten müssen die Risikobewertungen nicht jedes Mal von Grund auf neu erstellt werden. Speichern Sie fertige Gefährdungsbeurteilungen als Vorlage und nutzen Sie diese für gleichartige Arbeiten erneut. Anpassungen an den Vorgaben aus der Vorlage können selbstverständlich für jedes einzelne Dokument unabhängig vorgenommen werden. Das spart wertvolle Arbeitszeit, ohne Kompromisse bei der Arbeitssicherheit einzugehen.

Arbeitsfortschritt

Der Bearbeitungsstatus jeder Gefährdungsbeurteilung lässt sich dank eines Fortschrittsbalkens in Form mehrerer Piktogramme ständig verfolgen. So sehen Sie direkt, welches Dokument noch bearbeitet oder genehmigt werden muss, wo Vorbereitungsmaßnahmen vor Beginn der eigentlichen Arbeiten durchgeführt werden müssen oder ob eine Arbeit zur Zeit durchgeführt wird oder unterbrochen wurde. Dabei sehen Sie auch, ob ein Arbeitsort in einem unsicheren Zustand hinterlassen wurde und dort z.B. Aufräumarbeiten oder weitere Absperrmaßnahmen notwendig sind.

Checkout

Ist eine Arbeit vollständig fertiggestellt oder muss diese z.B. bei Schichtende unterbrochen werden, findet ein Checkout statt. Nach Eingabe der Erlaubnisschein-Nummer (oder Scan des Barcodes) kann der Mitarbeiter Auskunft erteilen, ob er die Arbeit fertigmelden oder unterbrechen möchte und ob der Arbeitsort sauber und sicher hinterlassen wurde. Der Status des Arbeitsfortschritts wird daraufhin sofort aktualisiert.